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VORCHDORF. Eine Taschenlampe hielt ein Einbrecher am Montagabend auf einen schlafenden 83-Jährigen, nachdem der Dieb über die Terrassentür in das Haus des Pensionisten gelangt war. Der 83-Jährige wurde sich der Gefahr erst am nächsten Morgen bewusst.weiter »
Einem Händler in Grieskirchen sind am späten Sonntagabend etwa 100 laut Polizei hochwertige E-Bikes aus dem Geschäft gestohlen worden.weiter »
In Vorchdorf (Bezirk Gmunden) ist ein Pensionist im Schlaf von einem Einbrecher überrascht worden, der ihm mit einer Taschenlampe ins Gesicht leuchtete. Der Eindringling flüchtete, der 83-jährige Hausbesitzer schlief dann wieder seelenruhig weiter.weiter »

Drogenhändler wollten Manager in Steyr überfallen

08.08.2019
von nachrichten.at

STEYR. Polizei hörte Telefongespräche ab, hinter der Haustür wartete Cobra auf die Räuber.

Statt in der Lastwagenfabrik eine große Abschiedsparty zu schmeißen, verabschiedete sich der Chef der Abteilung Vertrieb und Lizenzen mit einem Spendenscheck über 1500 Euro für die Kinder-Soforthilfe der Stadt Steyr in den Ruhestand. Warum der heute 73-jährige Ex-Manager bei MAN sechs Jahre nach seiner Pensionierung zur Zielperson eines in letzter Minute vereitelten Überfalls geworden ist, bleibt eines der Rätsel des Vorfalles in der vergangenen Woche in seiner Villa in St. Ulrich bei Steyr.

Als die Wiener Polizei die Telefongespräche von Ganoven einer Menschenschmuggel- und Drogenhändlerbande abgehört hatte, war auch der Name des Ex-Managers gefallen, der für die Steyr-Werke und dann für MAN in 46 Jahren Werkszugehörigkeit den Vertrieb und das Zweigwerk des Lkw-Konzerns in China aufgebaut hatte. Nachdem die Täter den genauen Zeitpunkt und den Ort der geplanten "Home Invasion" nannten, wurden der Manager und seine Ehefrau rechtzeitig aus der Wohnung evakuiert.

Als die Räuber dann am Donnerstag der vergangenen Woche gegen 22.45 Uhr abends an der Haustür läuteten und ihnen aufgemacht wurde, blickten sie in die Gewehrläufe vermummter Einsatzkräfte der Sondereinheit Cobra. Die Polizisten hatten die Eindringlinge binnen Sekunden überwältigt. Laut den OÖNachrichten zugegangenen Informationen soll es zu einem Schusswechsel gekommen sein, bei dem niemand verletzt worden sei.

Bei der Räuberbande, die den Cobra-Beamten direkt in die Arme gelaufen war, handelt es sich um fünf Männer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren: einen Afghanen, einen Syrer, einen Libanesen und zwei Steyrer, wovon einer tschetschenischen Migrationshintergrund hat. Wie aus Ermittlerkreisen verlautet, hätten die Täter gar nicht auf eine große Beute im Haus gehofft, sondern geplant, die Ehefrau zu entführen, um von dem Ex-Manager Lösegeld zu erpressen. Das Landeskriminalamt Wien will heute zu neuesten Erkenntnissen eine Pressekonferenz geben.

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